Zwangsversteigerungen

Immobilien zu Hammerpreisen

Immobilien in der Zwangsversteigerung - Argetra
Immobilien in der Zwangsversteigerung - Argetra
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Experten in Sachen Zwangsversteigerungen

Statistik: Zwangsversteigerungen 1. Halbjahr 2011Im 1. Halbjahr ist die Zahl der Zwangsversteigerungstermine rückläufig

Im ersten Halbjahr 2011 fanden ca. 4.500 weniger Zwangsversteigerungs­termine (-10,3%) bei den deutschen Amts­gerichten statt. Die Anzahl von 39.000 anberaumten Terminen dokumentiert weiterhin ein hohes Niveau.

Bundesländer mit zunehmenden Zwangs­versteigerungen sind das Saarland und Bremen. Bundesländer mit überdurch­schnittlicher Abnahme sind die Stadts­taaten Berlin und Hamburg. Signifikant ist der Rückgang der Summe der amtlich festgesetzten Verkehrswerte. Diese werden für das erste Halbjahr mit 6,08 Mrd. € beziffert und verzeichnen gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 1,3 Mrd. € bzw. 15,6%.

Statistik: Zwangsversteigerungs­termine nach Bundesland

Betrachtung nach alten und neuen Bundesländern

Nur das Saarland und Bremen verzeichnen eine Zunahme bei Zwangs- versteigerungen (+6,8%), Alle anderen Länder haben weniger Termine. Berlin ist mit minus 28,2% Spitzenreiter.

Die neuen Länder sind nach den absoluten Zahlen nicht mehr die Spitzenreiter bei Zwangs­versteigerungen. Der rückläufige Trend setzt sich fort. Im Vergleich zum Vorjahres­zeitraum ergibt sich ein Minus von 12,04%. In den alten Ländern ergibt sich ein Minus von 9,57%.

Bemerkenswert ist die Entwicklung in Brandenburg mit minus 17,8% und in Mecklenburg-Vorpommern mit minus 21,3%. Dieser Rückgang ist jedoch nur relativ zu sehen.

Betrachtet man die Anzahl der Termine pro 100.000 Haushalte, so ist die Zahl der anberaumten Zwangs­versteigerungs­termine zum Beispiel in Sachsen trotz eines Rückgangs von 11,0% noch immer ca. vier Mal so hoch wie in Bayern.

Verkehrswerte

Die Summe der amtlich festgesetzten Verkehrswerte aller Immobilien, die im 1. Halbjahr 2011 bundesweit zur Zwangs­versteigerung anstanden, ist um 15,6% auf 6,08 Mrd. € zurückgegangen. Ausnahmen bilden hier die zwei Bundesländer Bremen und Saarland.

Die Verkehrswerte, die in den neuen Bundesländern angesetzt werden, liegen deutlich unter dem Bundes­durchschnitt. Auf Bundesebene sind die Verkehrswerte um 6% gefallen. Der Einstieg ist günstig. Während überall die Preise fallen, steigen diese noch in den Stadtstaaten Bremen und Berlin.

Verweildauer der ZV-Verfahren bei den Amtsgerichten

Deutsche Amtsgerichte arbeiten unterschiedlich schnell. Die zeitliche Spanne zwischen der Beschlag­nahme des Objektes und der Veröffentlichung des ersten Versteigerungstermins liegt im Durchschnitt zwischen 347 und 586 Tagen. Betrachtet man das gesamte Verfahren einschließlich der Folgetermine, dann kann es im Höchstfall über 3 Jahre dauern.

Eine lange Verfahrensdauer bedeutet meistens neben dem großen Zeitverlust auch fehlende Mieten, nicht gezahlte Zinsen und einen wachsenden Reparaturstau. Zur Unterstützung des Vertriebes von Versteigerungs­immobilien bietet Argetra einen neuen Service für Banken und Versicherungen. Auskünfte erteilt der Geschäftsführer Herr Axel Mohr. Zunehmend werden diese absehbaren Verluste präventiv in die Preisfindung der Immobilie in Absprache mit den Beteiligten eingerechnet, um schneller einen Käufer auf dem freien Markt zu finden und die Abwicklung zügig zu schließen.

Versteigerungsobjekte

Grob kann man sagen, dass der Markt sich je zu einem Drittel in1. Eigentums­wohnungen, 2. Ein- und Zwei­familien­häuser sowie 3. in Gewerbegrundstücke, Wohn- u. Geschäftshäuser mit Grundstücken aufteilt. Während der Anteil der Ein und Zweifamilienhäuser um über 1,1% zurückging, stiegen sowohl die Eigentumswohnungen als auch Gewerbeobjekte im ersten Halbjahr 2011 um 0,4% zu.

Aus unserer Sicht werden sich die Zwangs­versteigerungen auch in der zweiten Jahreshälfte rückläufig entwickeln. Positive Konjunktur­aussichten mit mehr Beschäftigung machen dies möglich.